
klang-Schiff vom 25. Mai — 1. Juni 2013
Sommer-Musiktage vom 28. — 30. Juni 2013
Das Wetter kann nur noch besser werden. Bald heisst es 'Leinen los' mit dem Musikschiff Fédéric Chopin von Potsdam nach Prag. Die Details finden Sie unter klang-Schiff.
Den Sommer beginnen wir mit den 'klang-Sommer' Konzerten vom 28. - 30. Juni. Die Angaben finden Sie unter Konzerte und für die Details bitte auf die einzelnen Konzert-Nummer klicken. Für Informationen zum Einzelkartenvorverkauf bitte HIER klicken.

Im weiteren können Sie einen Ausflug nach Zürich für einen Museumsbesuch verbinden mit einem Konzerten im Rahmen der Reihe 'klang-Musikgenuss im Zunfthaus zur Waag'. Für weitere Informationen bitte HIER klicken.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die mit Ihrer Unterstützung dazu beitragen, dass wir die Kammermusik — die Keimzelle des musikalischen Miteinanderes — am Ort des Ursprungs erklingen lassen können.
Wir wünschen Ihnen weiterhin einen angehmen Frühling.
Mit musikalischen Grüssen
Roland Meier — Intendanz
Fabio Di Càsola — Künstlerischer Leiter
Quelle Bilder: siehe Impressum
Mit Debussy und Scarlatti am Tisch
Auszug aus: «Neue Luzerner Zeitung», Freitag,
28. Dezember 2012, Seite 9 — Urs Mattenberger
Salon-Tradition statt Eventkultur ... im Grund bei alten Traditionen anknüpft, zeigt das Kammermusikfestival klang Meggen. Denn dieses verbindet klein, aber fein seit sieben Jahre Klassik und Kulinarik im Salon mit dem jährlich, ja täglich wechselnden Ambiente des Schlosses Meggenhorn ... Zur familiären Atmosphäre dieser Schloss-Konzerte gehörte auch, wie die junge, aus Winterthur stammende Pianistin Luisa Splett die Auswahl all dieser «Spätwerke» begründete. Schon ihren Einführungen vor dem Publikum, das hier wie in einem Hauskonzert rund um die Künstler versammelt ist, gab sie eine persönliche Note ... Stärker noch als die Einführungen verdeutlichten damit die Wiedergaben die Pointe dieses handverlesenen Programms. Denn dieses versammelte Charakterstücke aus unterschiedlichen Epochen — theatral bei Scarlati, emotional bei Schubert, poetisch bei Debussy. Und führte damit die Entwicklung des Klavierklangs vom zeichnerischen Strich beim Vorklassiker zur Klangmalerei des Impressionisten vor. Schubert lag da exakt in der Mitte: Splett wahrte in den verkappten «Impromptus» von D946 geschickt die Balance zwischen der grossen, klanglich raffiniert abgemischten orchestralen Geste und erregten Bewegungsmustern, in denen sich die emotionale Spannung dieser Musik entlädt. Höhepunkt indes waren Debussys Préludes: Wie sie hier die Farben verflüssigte und im vielschichtigen Spiel von Linien und Flächen ineinanderfliessen liess, war hohe Kunst, der man nur im theatralen Ausdruck noch mehr Pointierung gewünscht hätte ...

